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Nahwärmenetzplanung in Lübesse erfolgreich

8. Oktober 2020: Im Zuge der Entwurfsplanung für die Errichtung eines dezentralen Energieversorgungssystems für den Ort Lübesse hat die Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz auch die Nahwärmenetzplanung übernommen. Bei den Umwandlungsprozessen von Strom in Wasserstoff und weiter zu Methan entsteht Wärme. Diese Wärme soll zur Wärmeversorgung des Ortes Lübesse genutzt werden. Im Sommer 2020 hat die gtk Vor-Ort-Begehungen zur Nahwärmeversorgung in Lübesse durchgeführt. Ziel war es, Interessenten für die Nahwärmeversorgung zu gewinnen und gleichzeitig die Anschlusssituationen vor Ort zu erfassen. So konnten die Planungen für eine Nahwärmeversorgung deutlich verfeinert werden. Das Interesse der Einwohner ist so groß, „dass von einem ausreichend hohen Wärmebedarf für einen wirtschaftlichen Betrieb des Nahwärmenetzes ausgegangen werden kann“, sagt gtk-Geschäftsführer Matthias Kaulmann. Die Nahwärmenetzplanung steht aktuell kurz vor dem Abschluss. Bis zum Jahresende soll auch die Dimensionierung der System- und Anlagenteile für die Gesamtanlage zur dezentralen Energieversorgung des Ortes Lübesse abgeschlossen sein und das behördliche Genehmigungsverfahren beginnen. In einem nächsten Schritt sollen mit den Wärme-Interessenten Vorverträge zur Wärmelieferung abgeschlossen und der Wärmepreis vereinbart werden.

gtk übernimmt Planungsleistungen für autarkes Energiedorf

10. Januar 2020: Die Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz (gtk) übernimmt diverse Planungsleistungen für die Errichtung eines dezentralen Energieversorgungssystems für den Ort Lübesse auf Basis von Power-to-X-Technologien. Ziel ist, das Dorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim autark mit Strom und Wärme aus vor Ort erzeugten erneuerbaren Energien zu versorgen. Weiterhin sollen Energiepotenziale für den Mobilitätssektor genutzt werden. 

Die gtk erbringt Planungsleistungen für die Nahwärmeversorgung und die Microgrids und wird auch die Projektsteuerung und -kommunikation sowie die Genehmigungs- und die Bauleitplanung übernehmen. Die Entwurfsplanung zur Errichtung eines dezentralen Energieversorgungssystems soll bereits im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein. Auftraggeber ist die Lübesse Energiedienstleistung GmbH, die im Sommer 2019 als Projektgesellschaft für die Umsetzung des Konzeptes gegründet wurde. Bereits 2018/2019 hat die gtk an einer Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines dezentralen Energieversorgungssystems mitgewirkt. Diese Studie hat die naturwind schwerin GmbH in weiterer Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen EXYTRON GmbH aus Rostock und der Gemeinde Lübesse durchgeführt. Vorgesehen ist, Windstrom mittels Elektrolyse in Wasserstoff und weiter in Methan (regeneratives Erdgas) umzuwandeln und so erneuerbar erzeugte Energie langfristig zu speichern. Bei Bedarf kann dieses regenerative Erdgas wieder rückverstromt werden. Die bei den Umwandlungsprozessen entstehende Wärme soll für eine grüne Nahwärmeversorgung des Ortes sowie des angrenzenden Gewerbegebietes genutzt werden. Überschüssige Energiemengen sollen zudem als regenerative Kraftstoffe zur Verfügung gestellt werden. 

gtk gibt es jetzt auch als Strom

2. Dezember 2019: In vielen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs können Kunden jetzt auch gtk-Strom kaufen. Die Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz hat dazu mit der Nordgröön Energie GmbH aus dem schleswigholsteinischen Medelby eine Kooperation vereinbart. Nordgröön ist ein unabhängier Direktvermarkter, der mehr als 100 regionale Stromerzeuger vertritt, von denen er ausschließlich Strom aus regenerativen Energiequellen bezieht und an Endverbraucher vermarktet. Das Besondere am Nordgröön-Konzept ist: Das Unternehmen kauft keinen Ökostrom an der Strombörse ein, sondern regional beim Hersteller. Der Ansatz ist, Betreiber von regenerativen Energieanlagen und Verbraucher zusammenzubringen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern gibt es bei Nordgröön einen eigenen Bilanzkreis, ein virtuelles Kraftwerk mit Stromerzeugern, Speichern und Verbrauchern. Für den gtk-Strom gibt es nun auch ein eigenes virtuelles Kraftwerk. Die Tarife für den gtk-Strom variieren je nach Netzbetreiber. Interesse? Dann auf der Internetseite online anmelden. Nordgröön kümmert sich um den Wechsel des Stromanbieters und alles Weitere.

gtk-mobil verbessert Carsharing-Angebot in Schwerin

25.10.2019: Die Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz baut das Carsharing-Angebot der gtk-mobil in der Schweriner Schelfstadt aus. Ab 1. November 2019 steht Carsharing-Kunden eine Buchungs-App für die Nutzung des Stadtteilflitzers zur Verfügung. Kunden können in Zukunft online oder per App ein Fahrzeug buchen. Dies ermöglicht eine noch flexiblere Nutzung, auch kurzfristig und außerhalb der Geschäftszeiten. gtk-mobil reagiert damit auf die große Nachfrage und gute Auslastung des Stadtteilflitzers. Zudem wird ab 1. November ein weiteres Fahrzeug aus dem Dienstwagenpool der Firma naturwind teilweise für das CarSharing zur Verfügung gestellt, vorzugsweise in den Abendstunden sowie an den Wochenenden. Hierbei handelt es sich um ein Fahrzeug mit Erdgasantrieb. Im Zuge der Umstellung werden auch die Tarife angepasst. Die Stunden-, Tages- und Wochenendtarife bleiben bestehen, hinzu kommen drei neue Teilzeittarife für die Nutzung vormittags oder nachmittags oder nachts zum Preis von je 25 Euro. Hinzu kommt außerdem ein Kilometertarif für das Erdgasfahrzeug sowie für das Elektrofahrzeug bei mehr als 100 Kilometern Nutzung.


gtk-mobil stellt ab sofort zwei Fahrzeuge für das Carsharing in der Schweriner Schelfstadt zur Verfügung und führt eine Buchungs-App ein..

Die Begegnungsstätte in Kublank hat jetzt eine Solaranlage und einen Batteriespeicher bekommen.

Begegnungsstätte in Kublank jetzt energieautark

12.07.2018: Die Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz hat für die Begegnungsstätte und ein elektrisch betriebenes „Dorfauto“ in Kublank (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) eine autarke Stromversorgung realisiert. Auftraggeberin und Eigentümerin des Gebäudes ist die naturwind Schwerin GmbH. Auf dem Dach des Hauses wurde eine Solaranlage mit einer Leistung von 9,9 Kilowatt errichtet. Damit könnten etwa drei bis vier Haushalte mit Strom versorgt werden. Zusätzlich wurde ein Batteriespeicher installiert, der mit 28 Kilowattstunden Speicherkapazität eine autarke Energieversorgung ermöglicht, auch in den Abend- und Nachtstunden, wenn die Sonne nicht scheint. So können der Strombedarf der Begegnungsstätte und der Energiebedarf für das elektrische Dorfauto, dessen Ladestation sich am Haus befindet, gedeckt werden. „Wir gehen davon aus, dass wir mit Solaranlage und Speicher den Strombedarf für die Begegnungsstätte und das Dorfauto zu 80 bis 85 Prozent autark, also unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, decken können“, sagt gtk-Sprecherin Claudia Röhr. Überschüssiger Solarstrom wird zusätzlich ins öffentliche Netz eingespeist. 
Bereits 2012 wurde das Begegnungszentrum energetisch saniert, eine Pelletheizung sorgt für grüne Wärme. Die Begegnungsstätte in Kublank ist Treffpunkt im Ort. Hier tagen die Gemeindevertreter, es gibt eine Bastelstube, es finden Frauennachmittage, Männerabende, Feste und private Feiern statt, und hier befindet sich auch die Station des elektrisch betriebenen Dorfautos. 2012 wurde der Windpark Kublank-Groß Miltzow errichtet. 

gtk startet Carsharing in der Schweriner Schelfstadt

19.03.2018: Ab sofort steht das neue CarSharing-Fahrzeug der Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz (gtk) für die Schweriner Schelfstadt bereit. Die Idee dahinter: Mehrere Menschen teilen sich ein Auto statt es zu besitzen. Dadurch werden Ressourcen geschont. Gleichzeitig kann CarSharing zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs, insbesondere der Parkplatzsituation, beitragen. Die gtk stellt dafür einen rein elektrisch betriebenen Pkw mit einer Reichweite von 200 bis 350 Kilometern zur Verfügung. Mit dem Stadtteilflitzer können Menschen umweltfreundlich unterwegs sein, ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Das CarSharing-Angebot kann sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen genutzt werden. Mehr Informationen zu Preisen, Anmeldung und Buchung gibt es im Internet unter www.gtk-mobil.de.


Ab sofort stellt gtk-mobil für die Schweriner Schelfstadt einen elektrischen Stadtteilflitzer zur Verfügung.

Streit um die richtige Heizungstechnik

20.10.2017: Die Deutsche Energieagentur (Dena) hat eine Debatte über die Wärmeerzeugung der Zukunft ausgelöst. Die staatseigene Energieagentur will eine „technologieoffene Energiewende“. Dies kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und fordert ein Einbauverbot für Öl- und Gasheizungen. In deutschen Heizungskellern herrscht Modernisierungsstau. Da sind sich Dena und DUH einig: Es wird zu wenig energetisch saniert, gegenwärtig etwa ein Prozent pro Jahr – nicht genug, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Benötigt würden neue Strategien, um die Wärmewende voranzubringen. Die Dena spricht sich dabei klar für einen technologieoffenen Weg aus. Sie hat drei Szenarien in einer Studie untersucht. Der technologieoffene Weg sei der kostengünstigste und robusteste, heißt es von der Dena. Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass damit fossile Brennstoffe wie Öl und Gas nicht ausgeschlossen würden. Laut DUH gefährdet dies die Klimaziele. Statt Fortschritt würden bestehende Strukturen zementiert. Der Vorschlag der Dena habe zur Folge, dass „fossile Technologien möglichst lange im Markt gehalten werden.“ Die DUH fordert ein Einbauverbot für Öl- und Gasheizungen ab 2030. Sie setzt auf Energieeinsparung und erneuerbare Energieerzeugung direkt an den Gebäuden. Dazu passt eine aktuelle Umfrage im Rahmen des Energie-Trendmonitors 2017 von Stiebel Eltron. Danach wollen 76 Prozent der Bundesbürger fossilen Brennstoffen den Rücken kehren. Gründe sind der Wille zum Klimaschutz sowie der Wunsch, unabhängig zu werden von Öl- und Gasimporten, beispielsweise aus den Emiraten oder aus Russland.
 

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teilhabe und klimaschutz
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Die Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz wurde 2008 in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) als Partner der naturwind-Gruppe gegründet. naturwind realisiert seit mehr als einem Jahrzehnt Windenergieprojekte in Nord- und Mitteldeutschland. Die gtk bildet eine Schnittstelle zwischen erfolgreichen Windenergieprojekten und anderen erneuerbaren Energiesystemen.

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