stromkennzeichnung

Darum heißt unser Strom nicht „Ökostrom“

In Deutschland darf Strom nicht einfach als „Ökostrom“ bezeichnet werden. Dafür müssen sich Stromanbieter zertifizieren lassen. Der Stromkunde zahlt die Kosten für die Zertifizierung in der Regel mit. Wer kein Ökostromzertifikat kauft, darf seinen Strom auch nicht als solchen verkaufen.

Unser gtk-Strom ist deshalb ein Graustrommix. Dieser besteht zum einen aus EEG-Strom, also Strom aus regenerativen Quellen, der über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet wird und wegen des „Doppelvermarktungsverbots“ auch nicht als Ökostrom verkauft werden darf. Im Vergleich zum bundesweiten Strommix haben wir bereits deutlich mehr EEG-Strom in unserem Unternehmensmix. Der Graustrom in unserem Strommix entsteht, weil Energieversorger – ob konventionell oder regenerativ – den individuellen Strombedarf ihrer Kunden ins Stromnetz einspeisen, die Verteilung erfolgt durch die Netzbetreiber. Ergo zählt am Ende der Strom, den alle Anbieter einspeisen und alle Verbraucher verbrauchen. Darum dürfen wir auch unseren Strom nur als Graustrommix verkaufen. Aber wir wissen ja, was in unserem Strom wirklich drin ist.

Abbildung: Stromkennzeichnung nach § 42 EnWG (Quelle: Nordgröön)

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Die Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz wurde 2008 in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) als Partner der naturwind-Gruppe gegründet. naturwind realisiert seit mehr als einem Jahrzehnt Windenergieprojekte in Nord- und Mitteldeutschland. Die gtk bildet eine Schnittstelle zwischen erfolgreichen Windenergieprojekten und anderen erneuerbaren Energiesystemen.

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