gtk startet Carsharing in der Schweriner Schelfstadt

19.03.2018: Ab sofort steht das neue CarSharing-Fahrzeug der Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz (gtk) für die Schweriner Schelfstadt bereit. Die Idee dahinter: Mehrere Menschen teilen sich ein Auto statt es zu besitzen. Dadurch werden Ressourcen geschont. Gleichzeitig kann CarSharing zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs, insbesondere der Parkplatzsituation, beitragen. Die gtk stellt dafür einen rein elektrisch betriebenen Pkw mit einer Reichweite von 200 bis 350 Kilometern zur Verfügung. Mit dem Stadtteilflitzer können Menschen umweltfreundlich unterwegs sein, ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Das CarSharing-Angebot kann sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen genutzt werden. Mehr Informationen zu Preisen, Anmeldung und Buchung gibt es im Internet unter www.gtk-mobil.de.

Streit um die richtige Heizungstechnik

20.10.2017: Die Deutsche Energieagentur (Dena) hat eine Debatte über die Wärmeerzeugung der Zukunft ausgelöst. Die staatseigene Energieagentur will eine „technologieoffene Energiewende“. Dies kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und fordert ein Einbauverbot für Öl- und Gasheizungen. In deutschen Heizungskellern herrscht Modernisierungsstau. Da sind sich Dena und DUH einig: Es wird zu wenig energetisch saniert, gegenwärtig etwa ein Prozent pro Jahr – nicht genug, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Benötigt würden neue Strategien, um die Wärmewende voranzubringen. Die Dena spricht sich dabei klar für einen technologieoffenen Weg aus. Sie hat drei Szenarien in einer Studie untersucht. Der technologieoffene Weg sei der kostengünstigste und robusteste, heißt es von der Dena. Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass damit fossile Brennstoffe wie Öl und Gas nicht ausgeschlossen würden. Laut DUH gefährdet dies die Klimaziele. Statt Fortschritt würden bestehende Strukturen zementiert. Der Vorschlag der Dena habe zur Folge, dass „fossile Technologien möglichst lange im Markt gehalten werden.“ Die DUH fordert ein Einbauverbot für Öl- und Gasheizungen ab 2030. Sie setzt auf Energieeinsparung und erneuerbare Energieerzeugung direkt an den Gebäuden. Dazu passt eine aktuelle Umfrage im Rahmen des Energie-Trendmonitors 2017 von Stiebel Eltron. Danach wollen 76 Prozent der Bundesbürger fossilen Brennstoffen den Rücken kehren. Gründe sind der Wille zum Klimaschutz sowie der Wunsch, unabhängig zu werden von Öl- und Gasimporten, beispielsweise aus den Emiraten oder aus Russland.
 

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Die Gesellschaft für regionale Teil-habe und Klimaschutz wurde 2008 als Partner der naturwind-Gruppe gegründet.                   …Mehr Infos